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Change Management

Sowohl im Krankenhauskernbereich als auch im tangierenden ambulanten Versorgungssektor können vorhandene Ressourcen durch Prozessoptimierung, strukturierte und zentralisierte Abläufe Kosten gespart und Erlöse generiert werden. Die Bündelung von Kernkompetenzen ist häufig dafür eine Grundlage.

Die moderne Patientenverwaltung sollte mit dem Patientenempfang beginnen und die Erlössicherung einschließen. Dabei ist es von Entgeltrelevanz, dass die Mitarbeiter die ihnen übertragen Aufgaben lösen können und wollen. Eine enge Verknüpfung zu den IT-Bereichen ist unverzichtbar, da heute abrechnungsrelevante Daten nur noch auf elektronischem Weg mit den Kostenträgern ausgetauscht werden.

Der Erfolg der Abrechnung ist eng mit der dieser zugrunde liegenden Dokumentation verbunden. Gern zitiert wird in diesem Zusammenhang die Aussage:

Was nicht geschrieben steht, fand nicht statt.

Doch wer ist für die Vollständigkeit und Ordnungsmäßigkeit verantwortlich und kann derjenige die Verantwortung auch praktisch wahrnehmen?

Wie hoch ist das wirtschaftliche Risiko für das Unternehmen Krankenhaus mit seinen Ambulanzen aus mangelnder oder unvollständiger Dokumentation?

Antworten auf diese und weitere damit verbundene Aussagen geben nur fundierte Analysen. Dabei unterstützte ich Sie gern.


Optimierung bestehender Abläufe, Betriebsorganisationskonzepte Dokumentation, Abrechnung und Fallprüfung

Für Vertragsärzte – der Honorarbescheid, die Prüfungsvereinbarungen und der Prüfungsbescheid, Plausibilitätsprüfungen, Wirtschaftlichkeitsprüfungen

Die Wirtschaftlichkeits- und Plausibilitätsprüfungen der Vertragsärzte basiert auf den Vorschriften der §§ 106 und 106a SGB V in Verbindung mit §§ 46 bis 49 BMV-Ä und den Richtlinien gemäß § 106a Abs. 6 Satz 1 SGB V („Plausibilitätsprüfung”) sowie den Richtlinien gemäß § 106 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 SGB V („Zufälligkeitsprüfung“) und gilt für Vertragsärzte mit einer Zulassung nach §§116 und 116a SGB V, Medizinische Versorgungszentren nach § 95 SGB V und Ambulanzen nach § 311 SGB V. Die gemeinsamen Richtlinien der KBV und des GKV-SV werden durch regionale Vorschriften der KV’en ergänzt. Bei relevanten Überschreitungen der Vergleichsgruppe der Fachärzte drohen ebenso Regresse wie bei Niedergelassenen. Die Anzeige von Praxisbesonderheiten ist deshalb auch für Krankenhausärzte ein zwingendes Muss. Wenn ein Krankenhausarzt eine Ermächtigung für die Durchführung z.B. einer immunologischen Spezialsprechstunde hat und seine Arzneimittelverordnungen ein Volumen von 300.000 EUR im Kalenderjahr erreicht, unterliegt dies zwangsläufig der Prüfungen, wenn keine Praxisbesonderheiten je Fall mit den Abrechnungen eingereicht wurde, denn dies würde einer Überschreitung von mehr als tausend Prozent der Vergleichsfachgruppe entsprechen. Eine solche Prüfung kann auch nicht mit allgemeinen und verbalen Begründungen ohne Fall- und Behandlungszeitraumbezug erfolgreich abgeschlossen werden, sondern bedarf der fallbezogenen Begründung. Damit dann aber nicht alle Patientenakten des Prüfungszeitraums gezogen werden müssen, bedarf es der vollständigen Dokumentation der Verordnungen.

Plausibilitäts- und Wirtschaftlichkeitsprüfungen mit einer begründeten Auffälligkeit sollten nie durch den betroffenen Arzt allein bearbeitet werden. § 81a Abs. 4 SGB V verpflichtet die KV’en bei einem bestehenden Anfangsverdacht auf strafbare Handlungen mit nicht nur geringfügiger Bedeutung für die gesetzliche Krankenversicherung die Staatsanwaltschaft zu unterrichten.