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Übermittlung von Reha.Leistungen für Komplexpauschalen

Mit dem BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 14.10.2014, B 1 KR 26/13 R wurde wiederum eine erweiterte Dokumentations- und Übermittlungsverpflichtung in das DRG-System eingeführt, welche mit Problemen verbunden sein dürfte – die Übermittlungsverpflichtung der durchgeführten rehabilitativen Maßnahmen im Zusammenhang mit Komplexbehandlungen des OPS 8-55*. Diese seien, so das Urteil der Richter bereits mit den rechnungsbegründenden Unterlagen der gesetzlichen Krankenversicherung als Grundlage der Prüfung bereitzustellen. Dafür kann nur das RBG-Segment verwendet werden. Dieses lässt aber nur eine 10malige Übermittlung zu. Wie ist zu übermitteln bei OPS-Codes, die von der Grundanforderung für die Abrechnung bereits mehr als 10 rehabilitative Therapieeinheiten fordern? Einigen Krankenkassen wird dies insbesondere unter der neuen PrüfvV gefallen. Wenn gemäß dem Urteil die Maßnahmen nicht übermittelt werden, wird die Rechnung gar nicht fällig? Sollen alle Abrechnung mit den OPS-Codes mit mehr als 10 RBG-Segmenten dann in Papierformgelegt werden? Wussten die Richter um die Konsequenzen ihrer Entscheidung für die Leistungserbringer?

 

Einige Krankenkassen werden basierend auf dem Urteil diese Übermittlung zeitnah einfordern. Hier gilt es die Modalitäten im Vorfeld abzustimmen, damit keine Liquiditätsausfälle die Folge sind.

 


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