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Ein Honorararzt ist kein Wahlarzt

Autor: Friederike Löser am 16.10.2014

Mit dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 16.10.2014 – Az.: III ZR 85/14 wird die Möglichkeit, dass ein Honorararzt als Wahlarzt bei der stationären Patientenbehandlung tätig wird, ausgeschlossen. Derzeit liegt nur der Terminbericht vor.

Der BGHdefiniert den Honorararzt als Facharzt “der im stationären und/oder ambulanten Bereich des Krankenhauses ärztliche Leistungen für den Krankenhaus­träger erbringt, ohne bei diesem angestellt oder als Belegarzt oder Konsiliararzt tätig zu sein.

Er wird zeitlich befristet freiberuflich auf Honorarbasis tätig, wobei das Honorar mit dem Krankenhausträger frei und unabhängig von den Vorgaben der Gebührenordnung für Ärzte vereinbart wird.” Nach § 17 Abs. 3 Satz 1 KHEntgG erstreckt sich die wahlärztliche Behandlung auf alle an der Behandlung beteiliten angestellten Ärzte des Krankenhauses sowie von diesen beauftragte. Ein Honorararzt sei weder angestellt noch beauftragt.


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